Patienten-Identifikationsarmband
Berlin, 27.01.2009.
Ein Krankenhaus ist ein komplexes Gebilde, in dem es häufig auch hektisch zugeht. Patienten müssen da schon mal von verschiedenen Menschen, auf unterschiedlichen Stationen behandelt werden. Das es da, trotz aller Sorgfalt der Mitarbeiter, schon einmal zu einer Verwechslung kommen kann, ist nie ausgeschlossen. Insbesondere wenn es sich um Kinder, fremdsprachige oder verwirrte Patienten handelt, ist die Gefahr größer. Die Folgen einer Verwechslung könnten fatal sein, wenn zum Beispiel ein falsches Medikament verabreicht würde, oder ein falscher Patient auf dem Operationstisch läge.

Um dies zu verhindern führt das Bundeswehrkrankenhaus Berlin ein so genanntes Patienten-Identifikationsarmband ein. Es ermöglicht dem Personal eine eindeutige Indentifikation des Patienten bei allen Behandlungsschritten. Jeder Patient, der im Bundeswehrkrankenhaus Berlin stationär aufgenommen wird, erhält nun ein solches, vorrausgesetzt er ist damit einverstanden. Zuvor erfolgt eine Aufklärung über Sinn und Zweck des Armbandes. Ohne schriftliche Einwilligung kommt das Armband nicht zur Anwendung.
Um die Sicherheit seiner persönlichen Krankendaten braucht sich jedoch kein Patient sorgen. Einzig der Vor- und Nachname, sowie das Geburtsdatum werden offen lesbar sein. Ansonsten weisen eine einmalige Aufnahmenummer und ein nur mit einem speziellen Scanner lesbare „Barcode“ den Patienten zweifelsfrei aus. In vielen Ländern sind solche Armbänder in Krankenhäusern schon gesetzlich vorgeschrieben. Die Armbänder sind aus einem allergologisch unbedenklichem Papier und werden gleich vor Ort mit einem Drucker beschriftet.

